chronikIm Jahre 1615 wurde am Urfahr zu St. Gilgen ein Mauthäusl erbaut, in welchen Gerichtsdiener durch viele Generationen wohnten und amtierten. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde hier die Wegmaut eingerichtet, daher der Name Mauthäusl.

Erst im Jahre 1829 kauft Josef Klee das ärarische (staatliche) Gebäude, das nun den Namen Kleehäusl erhält. 1851 stirbt Frau Karoline Klee geborene Brandstätter, der Witwer verkauft an den Postwirt Franz Schöndorfer und Theresia geborene Köllerer. 1857 stirbt Schöndorfer, seine Hälfte übernimmt Sebastian Schöndorfer. Damals wurde die Seerestauration erbaut. 1868 heiratet Sebastian Schöndorfer die Anna Löckher, welche auf die Hälfte angeschrieben wird.

1878 stirbt Schöndorfer - der Besitz kommt unter den Hammer. Wilhelmine Freifrau von Walterskirchen erhält 1882 den Zuschlag.

1884 kauft das Anwesen Jakob und Maria (geborene Silmbrod) Ramsauer. 1899 stirbt Ramsauer - der Posthof kommt an den gleichnamigen Sohn, die Witwe behält die Seerestauration. 1912 Übergabe an Schwiegersohn und Tochter Ludwig und Anna Fischer. 1934 stirbt Fischer, 1935 Einantwortung an den Sohn Rudolf Fischer.

1941-45 Kinderlandverschickung, 1947 Verpachtung und 1953 Wiederübernahme durch Rudolf Fischer nach der Heimkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft .